Zutaten für 8 Personen
Hühnerfleisch vom Schenkel | 800 Gramm |
Hähnchenbrustfleisch | 400 Gramm |
Pfeffer | 1 Teelöffel |
Olivenöl extra vergine | 2 Esslöffel |
Sojasoße dunkel und dick | 2 Esslöffel |
Currypulver gelb | 1 Messerspitze |
Paprika edelsüß | 2 Messerspitzen |
Knoblauchzehen | 2 Stück |
Rosmarin frisch | 1 Esslöffel |
Salz | 1 Esslöffel |
Kochbar empfiehlt
Zubereitung
- Vorbereitung:
- 30 Min
- Garzeit:
- 1 Std 30 Min
- Ruhezeit:
- 7 Std 50 Min
9 Std 50 Min
1.Auf Anregung von "Schinkenfee" habe ich mir zum Geburtstag so einen "Topf" schenken lassen. Es loht sich hier, nicht aufs Geld zu schauen, denn das Handling mit dem etwas teureren Teil ist wesentlich einfacher. Allerdings sind die Trennscheiben ziemlich scharfkantig und man sollte diese vor dem ersten Gebrauch etwas begradigen. Ansonsten ist es nun ein Kinderspiel, Wurst und Schinken selber herzustellen.
2.Die Hühnerschenkel von Haut und Knochen befreien und in kleine Würfel schneiden. Öl, Sojasoße, Pfeffer, Curry und Paprikapulver verrühren, die Fleischwürfel damit marinieren und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
3.Am nächsten Tag das marinierte Fleisch mit dem Mixer zu einer Farce verarbeiten. Die Hähnchenbrust in sehr kleine Würfel (1 x 1 cm) schneiden und zusammen mit dem gehackten Rosmarin und der ganz klein gewürfelten Knoblauchzehe zu der Farce geben und mit Salz würzen. Gut vermischen. Das Verhältnis Farce zu Fleischwürfeln sollte 2 : 1 sein.
4.Die "Schinkenfee " laut Anleitung zusammen bauen und den Topf mit der Fleischmasse füllen und verschließen.
5.In einen hohen Topf auf dem Boden zwei Holzstäbchen legen, die "Schinkenfee" darauf platzieren, dann blubbert es nicht so beim Garen. Jetzt Wasser einfüllen, das Fleischthermometer in einen der beiden Schlitze stecken und das Wasser zum Kochen bringen. Dann auf 80 - 85 Grad halten (bei mir Stufe 4 von 9 auf dem Ceranfeld) und 1,5 - 2 Stunden sieden lassen.
6.Nach dem Abkühlen die fertige "Wurst" aus dem Topf holen und genießen.
7.Anmerkung: Beim Siedevorgang setzt sich Flüssigkeit unten - teilweise auch oben - im Topf ab. Diese ergibt zusammen mit den Häuten und Knochen eine herrliche Grundlage für eine Hühnersuppe. Nachdem hier kein Pökelsalz verwendet wurde, ist die Farbe der Wurst etwas "gräulich", was aber dem Geschmack nicht schadet.
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vom
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