Zutaten für 20 Personen
| Wasser | 165 ml |
| Zucker | 335 gr |
| Zitronensäure oder Weinsteinsäure | ½ TL |
| doppeltsaures Natron | ½ TL |
Zubereitung
1 Std 30 Min
1. Vorweg ein wenig Wissen aus der Hexenküche: Invertzucker besteht aus Frucht- und Traubenzucker, der durch Umwandlung von Kristallzucker entstanden ist.
2. Ganz normaler Kristallzucker wird mit Hilfe von Wasser, Weinsteinsäure oder Zitronensäure und doppeltsaurem Natron in eine honigähnliche Substanz verwandelt, die nur noch aus Trauben- und Fruchtzucker besteht.
3. Invertzucker ist eine zähe, helle Flüssigkeit mit etwa 65 bis 75 % Zuckergehalt. Diese Substanz hat den Vorteil, dass sie nicht mehr kristallisiert. Man verwendet Invertzucker daher für Sorbets, Eiscremen und Liköre.
4. Invertzucker hält sich ähnlich gut wie Honig. In Flaschen abfüllen. Man kann ihn also auch in größeren Mengen auf Vorrat zubereiten. Weinsteinsäure, Zitronensäure und doppeltsaures Natron bekommt man in der Apotheke und in Drogerien.
5. Dosierung bei der anschließenden Verwendung: Bei Sorbets oder Eiscreme ca. 1 Drittel der Zuckermenge durch Invertzucker ersetzen.
6. Die hier angegebene Rezeptmenge kann problemlos verdoppelt oder verdreifacht werden. Die Angaben hier ergeben etwa 250 ml Invertzucker.
7. Zucker, Wasser und Weinsteinsäure (oder Zitronensäure) in hohen Topf geben, gut verrühren und auf etwa 70 bis 80 Grad C erhitzen. (Einmachthermometer verwenden oder nach Gefühl nach Aufheizen die geringste Hitzestufe des Herdes verwenden). Diese Temperatur sollte etwa 1 1/2 Stunden gehalten werden. Hin und wieder mal umrühren.
8. Anschließend wird das Natron hinzugefügt, wodurch die Weinsteinsäure neutralisiert wird (am besten in der Nähe des Spülbeckens). Bei dieser chemischen Reaktion kommt es zur Schaumbildung, daher sollte man einen mindestens doppelt so großen, hohen Kochtopf nehmen. Jetzt kann der Invertzucker abkühlen und ist dann fertig zum Gebrauch. Er soll nach dem Abkühlen leicht zähflüssig und hellgelb werden.
- Rezept meldenRezept bewertenRezept von R****h
vom


















Kommentare zu „Eis, Sorbet und Likör...“