Zutaten für 6 Personen
| Weizenmehl | 300 Gramm |
| große Eier | 3 |
| Olivenöl kalt gepresst | 30 ml |
| Prise Salz | etwas |
Zubereitung
1 Std
1. Die Zutaten müßen auf Raumtemperatur gebracht werden. Das Größenverhältnis von Mehl und Eiern hängt vom Wetter ab, der Qualität des Mehls und der Frische und der Größe der Eier. Öl ist für den Teig zwar nicht notwendig, doch es erleichtert das Kneten. Normales Haushaltsweizenmehl ergibt einen glatten, leichten Teig mit guter Struktur. Einige Pastahersteller geben auch Durumweizen zu, der die Farbe, den Geschmack und die Beschaffenheit der Nudeln verbessert. Doch der Hartweizen läßt sich manchmal schwierig verarbeiten, vor allem mit handbetriebenen Pastamaschinen. Deshalb sollte der Anteil von Semolina maximal auf die Hälfte begrenzt werden. Grundteig: Wenn sie den Teig mit der Hand kneten, sieben sie das Mehl in eine große Keramikschüssel und bilden in der Mitte eine Mulde. In diese Vertiefung schlagen sie die Eier, geben eine großzügige Prise Salz zu und gießen das Öl an, falls sie es verwenden. Mit einer Gabel wird die Masse nun verschlagen und dabei vom Innenrand beginnend allmählich das Mehl eingearbeitet. Halten sie die Schüssel mit der freien Hand fest, und achten sie darauf daß die Eimasse nicht durch den Mehlring läuft. Nun den Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche mit leichten Bewegungen kneten. Er sollte weich und elastisch sein, sich aber trocken anfühlen. Falls er klebt etwas Mehl dazugeben. Das Kneten sollte mindestens 6 Minuten dauern, damit der Teig eine glatte, elastische, leicht glänzende Oberfläche bekommt. Wenn man mit einer Mehlmischung aus Durumweizen arbeitet, verlängert sie die Knetzeit auf ca. 8 Minuten. Nun wird der Teig lose in eine Plastiktüte gepackt oder in einem Küchenhandtuch oder einer Schüssel abgedeckt. Ruhezeit: 30 Minuten. Der Teig kann auch in einer Küchenmaschine geknetet werden. Den Teig in 3 oder 4 Stücke teilen, die so groß sind daß sie leicht handhabend lassen, und abdecken. Eine große Arbeitsplatte sparsam bemehlen. Ein Teigstück mit einem langen, bemehlten Nudelholz von der Mitte nach außen ausrollen. Rollen sie das Nudelholz immer von sich weg nach außen, und drehen sie die den Teig häufig. Die Arbeitfläche muß immer so bemehlt sein, daß der Teig nicht anklebt. Wenn sie einen ebenmäßigen Kreis ausgerollt haben, falten sie den Teig und rollen ihn dann wieder aus. Wenn sie den Teig auf diese Weise sieben- bis achtmal ausgerollt haben, sollte er glatt, rund und etwa 5mm dick sein. Den Teig in schnellen Bewegungen auf eine dicke von etwa 2,5mm ausrollen und Löcher mit etwas Teig vom Rand, der mit etwas Wasser angedrückt wird, abdecken. Jede Teigplatte auf ein Küchenhandtuch legen. Wenn sie gefüllte Pasta machen wollen, müßen die Teigplatten mit einem Küchenhandtuch abgedeckt werden. Sollen es aber lange Nudeln oder handgeschnittene Pastaformen werden, lassen sie die Teigplatten ohne Abdeckung liegen, während sie den restlichen Teig ausrollen, damit die Oberflächenfeuchtigkeit etwas abnimmt. Für Lasagne müssen sie die Teigplatten einfach nur auf gewünschte Größe zurecht schneiden. Für Fettuccine rollt man den Teig am besten zu einer Rolle, die dann mit einem langen, scharfen Messer in gleich große Streifen geschnitten wird. Für Tagliatelle schneidet man den Teig in 8mm breite Streifen, Fettuccine in 5mm und für Pappardelle in etwa 3cm breite Streifen. Die Teigreste nicht weiter verwenden. Die Pastastreifen in einer Einzellage nebeneinander auf ein Küchenhandtuch legen und maximal 10 Minuten antrocknen lassen. Alternativ kann man sie auch auf einen Besenstiel oder Holzkochlöffel zwischen zwei Stuhllehnen zum Trocknen hängen. Lange Pasta läßt sich mit einem langen scharfen Messer oder einem Teigroller auch aus den Teigplatten schneiden. Ein an die Schnittkante angelegtes Lineal hilft dabei, die Pasta gerade zu schneiden. Ein Teigroller mit gewelltem Rand gibt der Pasta eine interessante Kante, wie bei der Lasagnette oder den Farfalle. Pasta sollte nicht an einem kalten Ort oder in Zugluft getrocknet werden, denn das könnte sie brüchig machen. Nun kann die selbst gemachte Pasta in sprudelnden Salzwasser "al dente" gekocht werden dabei ist daruaf zu achten das die selbstgemachten Nudeln eine kürzere Kochzeit haben als gekaufte trockene Nudeln! Pastasoßen und eine Lasagne hab ich auch in meiner Rezeptesammlung also viel Spaß beim nachkochen ist zwar viel Arbeit das ganze aber ihre Gäste und sie selbst werden sicherlich begeistert sein! Guten Appetit !
- Rezept meldenRezept bewertenRezept von H****r
vom
















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